Frau Dipl. Ärztin Grazyna Clavadetscher ist seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Akupunktur und der Traditionellen Chinesischen Medizin tätig. Parallel zur Ausbildung in der Inneren Medizin hat sie an renommierten Ausbildungsstätten westliche und fernöstliche Heilkunst studiert. Aus diesen umfangreichen Erfahrungen ist ein komplementäres Therapie- Konzept entstanden, das sich seit Jahren bewährt. Nun hat die gebürtige Polin im Zentrum von Luzern ihre Praxis, die nach Feng Shui eingerichtet ist.


Wie kamen Sie zur Traditionellen Chinesischen Medizin?

Mit grosser Überzeugung übe ich die Chinesische Medizin und Naturheilkunde aus. Gleich nach dem Medizinstudium 1980 in Warschau habe ich die erste Akupunktur-Ausbildung absolviert. 1991, ein Jahr nach dem Massaker auf dem Tiananmenplatz in Peking durfte ich als erste Polin und erste Schweizerin am TCM-College in Shanghai Akupunktur und TCM studieren. Danach habe ich in ganz Europa weiterführende Kurse belegt.

Meine Patienten sind überwiegend Berufstätige, die täglich gefordert sind und fi t für den Alltag sein müssen. Zugute kommt mir, dass die Schweizer Gesundheitsversicherung weltweit die grössten Leistungen im Bereich der Komplementärmedizin erbringt. So werden z. B. über die Grundversicherung Leistungen in chinesischer Medizin und Akupunktur erbracht. Auch Neuraltherapie, Homöopathie und viele weitere Leistungen werden von der Zusatzversicherung übernommen.

 

Frau Clavadetscher, Sie decken ein sehr breites Spektrum an alternativmedizinischen Behandlungsmethoden ab. Wie ist es zu erklären, dass diese Therapien einen so starken Zulauf erleben?

Generell hat sowohl die Schulmedizin als auch die Komplementärmedizin ihre Berechtigung. Jeder Arzt hat seine individuelle Art, wie er mit den Patienten umgeht. Es ist sicher auch ein Unter schied ob jemand, wenn er erkrankt ist, zum Hausarzt geht oder ob er nach langer Überlegung bewusst zu mir als Komplementärmediziner kommt. Letzteres setzt meist voraus, dass der Patient schon die Bereitschaft hat unbedingt etwas für seine Gesundheit zu tun.

Kommt ein Patient zum ersten Mal zu mir, nehme ich mir zwei Stunden Zeit um ihn kennen zu lernen und seine Bedürfnisse zu erfragen. Durch den Bioresonanztest, den im empfehle, werden zum grössten Teil die funktionellen Störungen erkennbar. Ebenso werden auch eine Blutuntersuchung sowie eine Herzratenvariabilitäts-Messung (HRV) durchgeführt und meistens schon eine erste Anamnese erstellt.

Bei seinem nächsten Besuch werden die persönlichen Ergebnisse erörtert und abgeklärt. Meist mache ich dem Patienten einen komplementären Therapievorschlag. Ich gebe dem Patienten dann die Gelegenheit sich zu informieren und andere Meinungen einzuholen, bevor ab dem dritten Besuch mit der besprochenen Therapie begonnen wird.

Die meisten Erkrankungen wie Stress, Schlafl osigkeit oder Energiemangel, mit denenPatienten zu mir kommen entstehen aus Mangelerscheinungen. Oft ist ihr Energiehaushalt nicht in Ordnung oder die Verdauung gestört. Daher sind die Krankheitssymptome meist nach einer Darmreinigung, Entgiftung mit EPD®-Produkten und individueller HCK®- Mikronährstoffmischung schon zu 30–50% gemildert oder sogar beseitigt. Wichtige Unter suchungen, die ich immer durchführe, sind Tests auf Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten, sowie Blut- und Stuhluntersuchungen im IABC®. Auf dieser guten Grundlage aufbauend therapiere ich dann weiter mit Akupunktur, Akupunkturimplantaten und vielen anderen Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Ein wesentlicher Aspekt für die Gesundheit und Vitalität ist die Verdauungstätigkeit des Menschen. In der chinesischen Medizin wird der Darm als das „Bauchhirn“ bezeichnet. Im Verdauungstrakt sind mehr Nervensynapsen als im menschlichen Gehirn vorhanden. Der gesamte Energiehaushalt des Körpers hängt hiervon ab. An den HCK®-Mikronährstoffen finde ich besonders gut, dass diese durch die enthaltenen Ballaststoffe wirklich durch den Darm aufgenommen werden können. Denn die beste Ernährung nützt nichts, wenn sie vom Körper nicht verwertet werden kann.

Für die Erstellung der individuellen HCK®- Mikronährstoffmischung sind der Bluttest im Labor und die Herzratenvariabilitätsmessung (HRV) die besten Methoden. Durch die hiermit gewonnenen Parameter erhält man die optimale individuelle Mischung, die nach einiger Zeit auch überprüft und gegebenenfalls angepasst wird. Diese Methodik wurde von Prof. Wienecke, einem renommierten Sportwissenschaftler, den ich sehr schätze, anhand von klinischen Studien bestätigt.

 

Frau Clavadetscher, wie lange dauert es bis Ihre Patienten durch die HCK®- Mikronährstoff e und Ihre weiteren Behandlungen wieder mit Vitalität in den Alltag gehen?

Zusammen mit den Patienten werden regelmässig HRV-Kontrollmessungen vorgenommen und die Therapie angepasst. Ein Nebeneffekt ist, dass die Patienten den Weg zur Selbstbestimmung lernen und auch gehen. Ich habe Patienten, die nehmen zum Beispiel während Sie arbeiten ihre HCK®-Mikronährstoffmischung. In den Ferien setzen sie diese ab, weil sie durch Kontrollmessungen oder auch ihrem eigenen Empfinden merken, dass es ihnen, wenn sie selbst ausgeglichen und erholt leben, auch ohne Mikronährstoffe gut geht. Wenn sie nach den Ferien wieder im oftmals unrhythmischen und hektischen Berufsalltag stehen, nehmen sie ihre Mischung wieder ein.

Selbst habe ich übrigens auch positive Erfahrung mit den HCK®-Mikronährstoffen gemacht. Als in der Zeit vor Weihnachten in der Praxis sehr viel los war, plus der vorweihnachtliche Stress in der Fami lie, davor noch eine Fortbildung usw., habe ich gespürt, dass meine Kräfte schwinden. Da habe ich zum ersten Mal selbst HCK®-Mikronährstoff mischun gen eingenommen. Die positive Wirkung kann ich nur bestätigen. Nachdem ich die HRV-Messung vor eineinhalb Jahren kennenlernte, habe ich öfters Messungen an mir selbst durchgeführt und die Messungen vor und nach der Einnahme von HCK®-Mikronährstoffen haben für mich die Wirksamkeit eindeutig bestätigt. Ausserdem fühlte ich mich dann auch wieder fi t und tatkräftig.

 

Sie sprechen auf Ihrer Homepage davon, dass Sie sich auf die Antiaging-Medizin spezialisiert haben. Was ist darunter zu verstehen?

Meine Eltern waren schon relativ alt als ich geboren wurde. Vielleicht ist das der Grund, dass mich dieses Gebiet schon immer interessiert hat.

Was für mich an Komplementär- und „Pro gesunden Aging“-Medizin sehr wichtig ist, hängt mit den individuellen, nebenwirkungsfreien Therapiemöglichkeiten zusammen.

Mein Bestreben ist es, durch individuell eingesetzte Therapie und Medikation einen regenerierenden, revitalisierenden Heilungsprozess einzuleiten, der zu einer seelischen und körperlichen Harmonie führt und für eine bessere Lebensqualität entscheidend ist.

In meiner Praxis wende ich die Bioresonanz- Therapie an, um möglichst viele Krankheits ursachen beim Patienten zu erkennen. Die verwendeten Informationen stammen zum einen aus den elektro magnetischen Schwingungsfeldern des behandelten Körpers, zum anderen werden auch ergänzende Therapiesignale verwendet wie z. B. Schwingungen von Farben, Edelsteinen, Tönen, Medikamenten und Krankheitsmustern.

Die Bioresonanz-Therapie ist in der Lage, selbst bei fortgeschrittenen chronischen Krankheiten noch Heilungsprozesse in Gang zu setzen. Da immer der Gesamtorganismus behandelt wird, gibt es kaum eine Erkrankung, bei der diese Therapie nicht eingesetzt werden kann. Bei einigen Indikationen, wie z. B. Allergien, Hautkrankheiten, Intoxikationen u. a. ist sie unübertroffen. Allerdings ist es bei dieser Art der Therapie unumgänglich, dass der Patient bereit ist die eingeleiteten Heilungsprozesse mitzumachen. Er muss bereit sein sich zu öffnen und etwas von sich einzubringen.